Dating-Apps in der Schweiz vergleichen

Auf dem Startbildschirm sehen alle Dating-Apps gleich aus. Vier objektive Kriterien genügen, um sie zu unterscheiden, bevor Sie einer davon einen Monat widmen.

Lokale Abdeckung wird gemessen, nicht versprochen: Radius auf das Minimum stellen und die in dieser Woche aktiven Profile zählen. In der Schweiz ist der Abstand zwischen Zürich und einem Alpental beträchtlich, und eine App, die sich in Basel belebt anfühlt, kann in Altdorf leer sein. Das Preismodell prüft man gleich — Preisseite vor der Anmeldung öffnen, nicht danach. Vorsicht bei Apps mit Einzelabrechnung: Die Kosten pro Gespräch übersteigen dort rasch ein Abo.

Zwei Kriterien schaut niemand an, und sie zählen auf Dauer. Zuerst die verfügbaren Plattformen: Eine reine iOS-App schliesst einen grossen Teil der Schweizer Singles aus, und eine reine Mobile-App macht ein sorgfältiges Profil mühsam. Dann das Datenhosting — keine theoretische Frage, denn ein Dating-Profil enthält besonders schützenswerte Personendaten im Sinne des revidierten Datenschutzgesetzes. T'chieu c't équipe läuft im Browser und auf Android, mit Servern in Europa; vergleichen Sie das mit den Angeboten der anderen.

Häufige Fragen

Soll man mehrere Apps parallel nutzen?
Höchstens zwei, und zeitlich begrenzt. Darüber hinaus zersplittern die Gespräche und die Antwortzeiten wachsen — das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung.
Lohnen sich Schweizer Apps gegenüber den grossen internationalen Plattformen?
Beim reinen Volumen nicht. Beim Anteil der Profile, die Sie an einem Wochentagabend tatsächlich treffen könnten, oft schon — und dieses Verhältnis entscheidet, nicht die Gesamtzahl der Mitglieder.