Kostenlose Partnersuche: was wirklich gratis ist

Fast jede Dating-Plattform nennt sich kostenlos. Die nützliche Frage lautet nicht «ist es gratis?», sondern «was wird genau dann kostenpflichtig, wenn ich es brauche?»

Das vorherrschende Modell ist Freemium: Anmeldung, Profil und Likes sind geschenkt, und die Bezahlschranke fällt genau dort, wo das Kennenlernen beginnt. Drei Sperren finden sich fast überall — die erste Nachricht senden, sehen wer Sie geliked hat, und nach Distanz oder Alter filtern. Eine unauffälligere vierte begrenzt die Zahl der täglich sichtbaren Profile, um zum Abo zu drängen. Suchen Sie vor der Registrierung die Preisseite: Fehlt sie, oder nennt sie nur einen «ab»-Preis, spricht die fehlende Information selten für Sie.

Zwei Punkte lohnen den direkten Vergleich. Erstens: Sind Nachrichten nach einem Match ohne Abo unbegrenzt? Das ist die einzige Funktion, deren Fehlen einen Dienst unbrauchbar macht. Zweitens: Verlängert sich das Abo automatisch, und zu welchem Preis nach dem Einstiegsangebot? In der Schweiz liegen Dating-Abos zum Normaltarif meist zwischen 15 und 40 Franken pro Monat. T'chieu c't équipe lässt unbegrenzte Nachrichten ausserhalb der Bezahlschranke — das ist unsere Entscheidung, und sie lässt sich ohne Kreditkarte überprüfen.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob eine Dating-Plattform wirklich kostenlos ist?
Erstellen Sie ein Profil und schreiben Sie jemandem, der Sie bereits geliked hat. Genau dort greift bei den meisten Diensten die Bezahlschranke. Geht die Nachricht ohne Zahlungsaufforderung raus, ist das Gratisangebot echt.
Sind kostenlose Plattformen weniger seriös als kostenpflichtige?
Der Preis sagt nichts über die Profilqualität. Entscheidend sind Moderation, Kontoverifizierung und wie dicht die Community in Ihrer Nähe ist. Ein kostenpflichtiger Dienst ohne Moderation produziert genau dieselben Fake-Profile wie ein kostenloser ohne Moderation.